Krimimama – Schreiben mit Kindern

Über das Schreiben, den Alltag und den Rest der Welt – ein Blog von Kristina Herzog

Von Helikoptern und anderen Merkwürdigkeiten

Ich hätte da mal eine Frage: Warum ist es in Ordnung, jemanden, der alte, verkrustete Institutionen in Frage stellt, gleich als Helikopter-Mutter zu beschimpfen?

Und wann ist es eigentlich dazu gekommen, dass man eine Helikopter-Mutter ist, was ja offensichtlich schlecht und in jedem Fall zu verdammen ist, wenn man mit seinem Kind bei unangenehmen Ereignissen mitfühlt und sich bemüht, dem Kind zu helfen?

Aber erstmal zu den Hintergründen: Eine Mutter, Journalistin, hat ihr heulendes Kind, das offenbar sportlich nicht so wahnsinnig erfolgreich ist, nach der urkundentechnisch erfolglosen Teilnahme an den Bundesjugendspielen in Empfang genommen. Da sie sich schon eine Weile an dem starken Wettkampfcharakter der Bundesjugendspiele und der damit verbundenen Herabwürdigung der Unsportlichen stört, hat sie eine Petition zur Abschaffung der jahrzehntealten Institution in die Wege geleitet.

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Ja, ja, ich weiß, dass man das Ganze durchaus kontrovers betrachten kann. Natürlich bietet das Leben genug Wettkämpfe und warum die Kinder nicht von klein auf an Niederlagen gewöhnen, denn nur wer gelernt hat, damit umzugehen, ist auch als Erwachsener später in der Lage, diesen entgegenzutreten. Und dann könnte man ja auch gleich kommen und den Mathe- oder Physikunterricht abschaffen, schließlich beinhaltet der ja auch für die in dieser Hinsicht nicht so Bemittelten genug Gelegenheiten, sich schlecht zu fühlen.

Bei der Argumentation, dass die Kinder heutzutage zu Waschlappen erzogen werden, wenn man ihnen jede Herausforderung nimmt, gehe ich aus historischen Gründen nicht mit, denn man muss andererseits auch die Geschichte, die hinter den Bundesjugendspielen steht, bei der Frage im Auge behalten. Der Vorläufer der Bundesjugendspiele waren die Reichsjugendwettkämpfe initiiert von Carl Diem, der die Nazipropaganda maßgeblich unterstützte. Und aus dieser Zeit sind genügend derartiger Zitate überliefert.

Ich finde es schwierig, dass die Bundesjugendspiele Pflicht sind. Hier werden nämlich nicht generelle sportliche Qualifikationen abgefragt, sondern nur wenige Disziplinen. Warum sind andere Sportwettkämpfe nicht verpflichtend? Oder Mathe- oder Englischwettkämpfe? Und warum ist es nötig, bei dieser Veranstaltung plötzlich so deutlich herauszustellen, wer gut ist und wer schlecht. Das wird bei anderen Arbeiten schließlich auch nicht mehr gemacht.

Man kann, was die Frage der Bundesjugendspiele betrifft, unterschiedlicher Meinung sein. Aber warum wird eine Mutter, die sich aus der Deckung traut und eine Debatte lostritt, abgestempelt und beschimpft? Das entspricht nicht meinem Freiheitsverständnis!

Eins, zwei, drei im Sauseschritt…

Könnte mal irgendwer die Zeit anhalten? Das wäre wirklich hilfreich, denn im Moment rast sie nur so dahin. Die großen Ferien stehen so gut wie vor der Tür und das lässt meine Panik steigen, denn – um realistisch zu sein – die Wahrscheinlichkeit, mit zwei Kindern (oder noch mehr, wenn man die Freunde dazu zählt), den Arbeitsplan zu schaffen, ist … gering.

Sie sind zwar inzwischen in dem Alter, in dem sie sich auch mal ein kleines Weilchen alleine beschäftigen, aber ich bin nicht so gut darin, mich in die Arbeit zu versenken, wenn ich jeden Augenblick mit Fragen, Langeweile, Hunger oder schlechter Laune (vor allem auf der Pubertierenden-Seite) rechnen muss.

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Also habe ich alles, was mir wichtig erscheint, in meine Vorferienpläne geknallt. Eine Super-Idee für einige Tage. So langsam merke ich aber einen gewissen Unwillen, jeden Abend den Arbeitskram hervorzukramen und mich dranzusetzen, nachdem ich einen der üblichen Nachmittage mit Kochen, Herumfahren, Drängen, auf die Zeit zu achten und pubertären Stimmungsschwankungen hinter mir habe. Doch die Uhr tickt: Unaufhörlich rückt der Termin näher. Und er nähert sich mit gewissen Ausfallerscheinungen: Montag fällt bei K1 die Schule aus, weil es mündliche Abinachprüfungen gibt. Dienstag hat K2 Bundesjugendspiele und muss somit nur rund zwei Stunden aus dem Haus. In einem willensschwachen Moment habe ich dann auch noch eingewilligt, nach der Übernachtung in der Schule am Freitag das Frühstücksbuffet für K2s Klasse mit herzurichten. Das frühe Aufstehen liegt mir … so gar nicht! Aber was solls: Danach habe ich den ganzen Tag ein mit ziemlicher Sicherheit völlig übermüdetes Kind zu Hause. Das wird bestimmt wundervoll und arbeitstechnisch sehr ergiebig.

Und jetzt habe ich auch noch Rücken. Na, bravo!

Spannung oder Hausarbeit?

Jeden Tag dasselbe: Du sitzt an einer spannenden Aufgabe und der Zeiger der Uhr rückt unaufhörlich dem Zeitpunkt entgegen, an dem du Arbeit Arbeit sein lassen und dich dem Haushalt widmen musst. Unweigerlich. Täglich.

Es ist immer wieder eine kleine Qual: Interessante Aufgabe gegen Hausarbeit. Um es noch konkreter zu machen: Kochen! Der Zeitpunkt ist bei mir variabel – je nach Schulschluss. Aber er ist unerbittlich. Leider steht ja nie alles schon bereit, so dass ich im Kreativitätsrausch lediglich ein paar Zutaten zusammenrühre, etwas Wundervolles daraus entsteht und alle mit glückseligem Strahlen die von mir zubereiteten Köstlichkeiten genießen.

Nein, so ist es leider nicht. Stattdessen ist je nach Verlauf des Vormittags sogar noch das Frühstücksgeschirr in der Spüle gestapelt und das saubere Geschirr modert im Geschirrspüler vor sich hin. Manchmal bilde ich mir ein, dass es so ruft wie bei Frau Holle: „Wir sind reif, nimm uns heraus!“ Blöderweise ist niemand da, der den Ruf außer mir hören kann, so dass ich mich also meist zu spät, denn ich schaffe es immer nur schwer, mich von dem Spannenden loszureißen, in die Küche stelle und Hals über Kopf das Geschirr, Besteck und die Gläser in den Schrank pfeffere, um möglichst bald mit dem Kochen beginnen zu können.

Immer wieder wichtig - das Mittagessen

Immer wieder wichtig – das Mittagessen

Jetzt könnte der eine oder andere einwenden: Was soll´s? Dann ist das Essen eben später fertig, ist doch auch kein Problem!

Oh doch, es ist ein Problem, denn die Nachmittagstermine warten wie kleine fiese Verbrecher hinter dunklen Ecken und lauern darauf, eingehalten zu werden. Denn schließlich haben vor allem die Kinder Hobbies: Jeder macht Sport und spielt ein Instrument. Natürlich nicht einmal in der Woche Sport. Nichts da, wir sind doch keine Warmduscher. Beide haben zweimal die Woche Traininig. Natürlich – es liegt in der Natur der Sache – ist die Zeit meist so knapp und die Übungsorte so weit weg, dass Mama alle dorthin kutschiert und dass Hausaufgaben und Instrumenteüben möglichst ratzfatz über die Bühne gehen müssen, um im Zeitplan zu bleiben. Eine Sache, die vor allem bei Pubertierenden super ankommt, kann ich euch sagen. Aber was soll´s: Es ist, wie es ist. Und jetzt muss ich Schluss machen: Ich muss kochen!

 

Lieblinge töten

 

„Kill your darlings.“ Kennt Ihr diesen Spruch? Wenn ja, dann gehört Ihr mit ziemlicher Sicherheit auch in irgendeiner Form zur schreibenden Zunft und habt entsprechende Lehrbücher gewälzt.

Wenn nicht, kann ich euch sagen, dass es wirklich hart ist. Stellt euch vor, ihr müsstet eure wirklichen Lieblinge töten, eure Kinder, eure Haustiere. Wollt ihr nicht? Kann ich verstehen. Geht mir genauso.

Aber im Lektorat habt ihr keine Wahl, da heißt es: „Friss oder stirb“. Na ja, so in etwa. Ganz so dramatisch ist es nicht, aber ein Zuckerschlecken ist es auch nicht, wenn du deinen Text mit den vielen Markierungen und einigen Kommentaren zurück erhältst und dann umsetzen musst, was für den objektiven Betrachter ganz sinnvoll ist, für dich als Erschaffer des Ganzen aber ein harter Kampf.

Denn schließlich hast du dir ja etwas dabei gedacht. Hast recherchiert, überlegt und dann entschieden und geschrieben. Und alles hat einen Sinn und Zweck, genauso da zustehen und jede Figur muss sich eben genauso benehmen, wie sie halt ist. Zumindest in der Vorstellung des Autors.

Manuskript

Soviel Arbeit – für die Katz

Aber es hilft ja nichts: Der Text soll ja gut werden. Was heißt gut? Galaktisch gut soll er werden und ein Bestseller obendrein. Da gibt es nur eines: Kill your darlings und zwar ein bisschen plötzlich!

Selbst ist die Frau – oder?

Meine Güte, ist das unangenehm, sich selbst anzupreisen. Kennt ihr das auch? Ich bemühe mich gerade um Leseorte, wo ich meinen neu im November erscheinenden Krimi „Abschiedskonzert“ dem Publikum vorstellen kann.

Man mag es nicht glauben, aber bereits beim Heraussuchen der Ansprechpartner und Adressen umwabert mich ein ungutes Gefühl. So, als wäre ich ein Hochstapler oder so. Also zumindest glaube ich, dass sich Hochstapler so ähnlich fühlen müssen, es sei denn, sie haben kein Gewissen, aber das ist ein anderes Thema…

Es ist ein mühsames Geschäft, vor allem, wenn man nicht mit einem Übermaß an Geduld gesegnet ist, wie es bei mir höchstwahrscheinlich der Fall ist. Aus zeitökonomischen Gründen und weil ich ungern telefoniere, habe ich mich dafür entschieden, mögliche Veranstalter zunächst per Mail zu kontaktieren. Aber auch bei diesem Schritt ringe ich mit mir und ein kleines Selbstzweifelteufelchen flüstert mir fiese Dinge zu. Wenn dann endlich eine Antwort gekommen ist, verschwindet das Problem überraschenderweise fast ganz. Nur bis dahin…

So, und jetzt habe ich auch noch den einen oder anderen Veranstalter auf der Liste, aber ich sitze mit Kind 2 und dem Laptop im Garten. Kind 2 thront in der Hängematte und ist mit Buch, Kissen und Schokomuffin eigentlich hinreichend versorgt. Könnte man meinen. Aber Kind 2 hat ein großes Mitteilungsbedürfnis und hat alle anderthalb bis zwei Minuten eine überaus wichtige Sache zu zeigen, zu erzählen oder zu fragen. In der Zwischenzeit spielt sie, sie würde Youtube-Videos aufnehmen und murmelt irgendwelche Erklärungen vor sich hin. Konzentration ist so natürlich ein Leichtes. Grrrrr… Aber niedlich!

So, jetzt ist sie aus der Hängematte gefallen. Nix passiert! Zeit, endlich weiterzumachen mit der Anpreiserei!

Hängematte

Da ist sie leer

 

Arbeit, Arzt und gute Laune

Flexibilität ist ja bekanntlich alles. Und ja, es scheint wirklich so: Gestern durfte ich unverhofft mit meiner Achtjährigen den Augenarzt aufsuchen. Eine Kleinigkeit, die wie sich herausstellte, die auch nur vier Minuten im Sprechzimmer in Anspruch nahm. Ein kurzer Blick aufs Auge und ein paar Anweisungen.

Als wir uns also ein wenig überstürzt auf den Weg machten, griff ich nach Kapitel 7 bis 11, die gerade frisch aus dem Lektorat gekommen waren, in der Hoffnung, so um die ein, zwei Kapitel durchgehen zu können. Klar, wir hatten keinen Termin, aber es war – wie gesagt – auch keine großartige Sache. Hmpf! Beim Ankommen erklärte die Sprechstundenhilfe, dass bei ihr doch alles ganz gut aussehe und man auch manchmal abwarten können müsse. Sehr schön, aber nicht ganz die Beratung, die ich mir von dem Besuch erhofft hatte. Großzügig ließ sie uns dennoch im Wartezimmer Platz nehmen.

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Das Tochterkind hatte sich trotz meiner Anregungen, es doch lieber mit etwas anderem zu versuchen, für das gerade ausgelesene Buch entschieden: „Nein, nein, ich lese es natürlich nochmal. Das war doch so toll!“ Als wir uns ins Wartezimmer setzten, stellte sich heraus, dass sie auch noch Hundi, ihr Lieblingsstofftier, mitgeschmuggelt hatte und es sich als schwierig erwies, Buch und Hundi auf einmal zu halten. Nach einer Weile Überreden stimmte sie schließlich zu, Hundi in der Tasche verschwinden zu lassen, in der auch mein Manuskript steckte.

Ich zücke also endlich die ersten Seiten. Keine drei Minuten später fällt Tochterkind auf, dass es doch nicht so spannend ist, ein gerade beendetes Buch noch einmal zu lesen. Alle Beschäftigungs- Vorschläge meinerseits erweisen sich als langweilig oder sonst irgendwie blöd. Schweren Herzens entschließt sie sich also dazu, es doch noch einmal mit dem Buch zu versuchen. Ich schaffe wirklich vier Seiten, dann schlägt ihr Unmut wieder über mir zusammen. So verbringen wir die nächsten anderthalb Stunden. Ich schaffe immerhin 56 Seiten und sie schafft meine Nerven. Als wir endlich rankommen, bin ich nahezu willenlos und stimme der ärztlichen Anweisung, weiterhin alle zwei Stunden die Augentropfen zu geben, ohne mit der Wimper zu zucken, zu. Auch als er uns plötzlich ganz andere Hinweise gibt, als noch sechs Tage vorher, nicke ich dümmlich, anstatt zu protestieren.

Aber was solls: 56 Seiten, Hurra!

Autoren und Psychothriller

Ich weiß ja nicht, ob ihr es schon wusstet, aber Krimiautoren sind häufig die größten Schisser überhaupt. Zumindest von mir kann ich das mit Sicherheit sagen. Ich lese gerade – endlich – den ersten Fitzek. Ich habe mir „Abgeschnitten“ ausgesucht. Dummerweise habe ich damit so gegen 23 Uhr 30 angefangen, als ich eben endlich im Bett lag und noch ein paar Seiten lesen wollte.

Ich begann also mit dem Lesen und freute mich über den ansprechenden Stil. Aber schon nach zwei Seiten stockte mir der Atem. Ich ahnte schon, dass das schlaftechnisch gesehen jetzt nicht die beste Idee war, einen Psychothriller zur Hand zu nehmen, aber es war dann so ähnlich wie bei einem Autounfall: Man gruselt sich, aber man kann einfach nicht aufhören, hinzusehen.

So las ich und las. Als mein Mann neben mir sich anschickte, das Licht auszumachen, packte mich leichte Panik. Es war mir schon klar, dass es bereits eine Weile nach Mitternacht war und der nächste Tag auf mein ausgeschlafenes Ich wartete, aber es war auch offensichtlich, dass ich so nicht schlafen konnte. Ich bemühte mich also um Vernunft und kam zu dem Schluss, dass ich dieses gruselige Buch jetzt weglegen und etwas Leichteres, Seichteres bemühen musste, um einzuschlafen. Also griff ich nach „Die Royals“, was nach der letzten Aufräumaktion im Bücherregal neben meinem Bett lag.

Das ging auch ganz gut, aber ich traute mich eine geschlagene Stunde nicht, das Licht auszumachen, also las ich einfach weiter. Um ein Uhr machte sich meine Blase bemerkbar und ich überlegte lange, ob ich die vier Schritte durch den Flur ohne Geleitschutz wagen sollte. Endlich raffte ich mich dazu auf und lief mit zitternden Schritten und angehaltenem Atem in Richtung Badezimmer. Doch kaum war ich dort angekommen, öffnete sich die Tür und ich konnte gerade noch ein Schreien unterdrücken, bevor ich erkannte, dass es mein halbwüchsiger und nur halbwacher Sohn war. Nach dieser Aufregung war natürlich keinesfalls an Schlaf zu denken, also widmete ich mich weiter dem Schicksal der englischen Königlichen.  Gegen zwei Uhr hatte ich dann endlich die zum Einnicken nötige Gelassenheit halbwegs wiedererlangt und fiel in einen unruhigen Schlaf.

Blöderweise beschloss in dieser Nacht der von uns im letzten Jahr vertriebene Marder sich wieder Zugang zu unserem Dachboden zu verschaffen. Dieses ungeheure Getöse ließ uns alle um 3 Uhr aus dem Schlaf schrecken und erst einmal das Haus nach möglichen Einbrechern absuchen, bis das leider inzwischen vertraute laute Scharren und Kratzen uns auf den Boden der Tatsachen holte. Aber das ist eine andere Geschichte.

Fitzek/Tzokos - Abgeschnitten

Mein aktueller Lesestoff

 

Hier bin ich: Die Krimimama

So, so, so. Ein neuer Blog also. Schon wieder?

Ja, ein Blog und zwar meiner. Und wer bin ich? Tja, das ist eine Frage, die ich mir an schlechten Tagen auch manchmal stelle. Aber so ein paar Fakten bekomme ich schon noch zusammen:

Ich bin eine Mama und ich bin Autorin. Was nun mehr und was weniger, kommt ganz darauf an: Vormittags bin ich vor allem Autorin und nachmittags bin ich vor allem Mama. Manchmal vermischt sich das aber auch. Gerade habe ich meinen neuen Krimi aus dem Lektorat zurückbekommen und sitze daran. Die ersten sechzig Seiten sind heute fertig geworden. Chakka! Im November ist es dann soweit: Mein neues Buchbaby „Abschiedskonzert“ erblickt das Licht der Welt.

Schreibtisch

Alles, was ein Autor braucht

Natürlich sitze ich nicht nur am Lektorat, aber das hat im Moment Priorität gegenüber all den anderen Orgasachen. Und ja: Es fällt eine Menge an so rund ums Buch. Das ist mir allerdings auch erst so richtig mit meinem ersten eigenen Buch aufgefallen. Marketing? Upps, ich dachte das macht der Verlag. Was macht man denn da so? Naja: Es gibt die Presse, Blogger, Lesungen sind nicht schlecht, Pressemitteilungen, Facebook, Lovelybooks und so einiges mehr.

Und es gibt ja auch noch die Kinder. Die sind derzeit zwölf und acht Jahre alt und fordern selbstverständlich auch ihr Recht ein: Aufmerksamkeit und nicht zu vergessen Herumfahren und Organisieren. Beide haben Hobbies. Jeder von ihnen dreimal die Woche. Und manchmal sind sie krank. Im Moment leider auch, d. h. wir müssen zum Arzt und dann überall Bescheid sagen und nicht zu vergessen: gesund hätscheln.

Aber trotzdem ist es toll. Ich liebe es. Und ich könnte auf keine dieser beiden Seiten meines Lebens verzichten. Davon schreibe ich hier. Von daher:

Willkommen bei Krimimama.de!