Krimimama – Schreiben mit Kindern

Über das Schreiben, den Alltag und den Rest der Welt – ein Blog von Kristina Herzog

Lerne von den Großen: Kenne dein Publikum

Suzanne Collins, die Autorin von „Hunger Games“,  bringt es auf den Punkt: du musst zum einen wissen, für welches Publikum du deine Geschichte schreibst und zum anderen den Leser immer im Kopf behalten.

Besonders deutlich wird der Unterschied bei einer Kindergeschichte im Vergleich mit einem Roman für Erwachsene, denn beides erfordert einen unterschiedlichen Stil, eine andere Erzähltechnik und ein anderes Vokabular. Wenn man sich also für eine Zielgruppe entschieden hat, ist es wichtig, während des gesamten Schreibprozesses diese im Blick zu behalten und nicht zu vergessen, für wen man schreibt.

Ich finde es für mich immer recht schwer, festzulegen, wer denn die genaue Zielgruppe meines Buches ist. Außer natürlich die Unterscheidung, ob ich einen Kinder- oder Erwachsenenkrimi schreibe, denn hier liegt die andere Herangehensweise auf der Hand. Aber einige Agenturen und Verlage verlangen auch bei der Bewerbung um eine Zusammenarbeit eine Einschätzung der Zielgruppe und das bringt mich immer wieder ins Straucheln. Das liegt aber vor allem daran, dass diese Einordnung für mich beim Schreiben nicht so relevant ist. Ich streite nicht ab, dass ich unbewusst doch ein Bild meines Publikums habe, schließlich treffe ich ja dankenswerterweise auch immer wieder Leser auf meinen Lesungen und tappe daher nicht völlig ahnungslos durch die Schreibwelt. Angesichts des Erfolges von Frau Collins werde ich aber schleunigst in mich gehen und daran arbeiten, diesen Aspekt des Schreibens stärker zu beachten. Also zumindest werde ich es versuchen … beim nächsten Buch … vielleicht!


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