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Mein Name ist Kristina und ich liebe Geschichten. Schon immer und in jeglicher Form. Geschichten in Büchern, in Gesichtern, Fotos, Spielen, Rätseln…

Eines Tages habe ich mich entschlossen, sie einzufangen.

Weg von den als trocken verschrienen Gesetzestexten hin zu meinen eigenen Storys. Sie sollten etwas ganz Eigenes haben, etwas, das den Leser hineinreißt in eine andere Welt, das Spannung verspricht und Wärme, das die Abgründe und Freuden des Lebens zeigt und das einfach gut unterhält.

Für mein erstes Buch brauchte ich mehrere Jahre. Ich begann damit, Fachliteratur zu wälzen und ein Fernstudium im Kreativen Schreiben zu belegen. Dann kamen erstmal ein paar Kurzgeschichten zum Warmwerden und um alle Schreibtechniken sicher anwenden zu können, aber eigentlich wollte ich immer etwas Längeres schreiben. Etwas, das ich selbst auch gerne lesen würde.

Geschichte fand ich schon immer gut. Und Thriller. Und so entwickelte ich nach und nach den Plot zu meinem ersten Buch „Führers Vermächtnis“. Ausgangspunkt war hier die Frage, ob es für zunächst aus dem Untergrund agierende Alt- und Neunazis möglich wäre, ein Drittes Reich zu errichten. Als Jahre später die Attentate des NSU Deutschland erschütterten, machte mich meine – den Ereignissen vorgreifende – Fantasie allerdings nervös.

Darauf folgten einige Krimis mit viel Psychologie, interessanten, lebensnahen Charakteren und nicht allzu viel Blut. Ein Verlag bat mich, ein Buch über ein junges Kommissarteam in Berlin zu schreiben. Das fand ich sehr spannend und entwickelte die beiden Kommissare Alexander Rosenberg und Kathleen Neubauer. Zum ersten Mal arbeiten und raufen sich die beiden in „Abschiedskonzert“ zusammen. Sie ermitteln in einem Mordfall im Berliner Konzerthaus, bei dem zunächst nur der Kopf des Opfers gefunden wird. Bevor der Krimi fertig war, ging der Verlag in die Insolvenz. Aber eine Weile später war ein neuer Verlag gefunden, der die beiden hinaus ins Leben schickte.

Ihre Geschichte geht weiter in Marokko, wo sie eine in einem Harem gefangene junge Malerin aufspüren. Das Buch mit dem klangvollen Namen „Haremsblut“ erschien im April 2018 im Piper Verlag und basiert auf der wahren Geschichte meiner Freundin Gisela, die sie mir anvertraut hat, damit ich daraus ein Buch zimmern konnte. Im Juni 2018 folgte dann auch schon der nächste Fall von Rosenberg und Neubauer mit dem Titel „In tödlicher Gesellschaft“, in dem sie undercover im Schloss ermitteln. Du glaubst gar nicht, was in Adelskreisen so los sein kann…

Und dann sind da natürlich auch noch die Rätseltouren, die ich entwickelt und geschrieben habe und für die ich zusammen mit meinem Mann die Rätsel entworfen habe. Die erste Tour geht an der Seite von Borsig und den Humboldt-Brüdern quer durch Berlin-Tegel, Danach haben wir pandemiebedingt eine Tour in Vierwänden geschrieben, die problemlos zu Hause gespielt werden kann. Und jetzt liegt meine neue Marlene-Dietrich-Tour rund um die Hackeschen Höfe in Berlin-Mitte auf Eis, bis Corona es endlich zulässt, wieder unbesorgt herumzulaufen.

Die beiden Kommissare machen derzeit eine wohlverdiente Pause, denn ich bin schreibtechnisch derzeit in anderen Gefilden unterwegs. Gerade ist eine umfangreiche Familiensaga fertig geworden, die in den Jahren 1904 bis 1932 spielt, für die ich lange recherchiert habe und die mir mit ihren Charakteren, Geschehnissen und damit verbundenen Emotionen sehr am Herzen liegt. Und dann… tja, lass dich überraschen!